Unter Anwesenheit der Innenministerin Sachsen-Anhalts Dr. Tamara Zieschang und Finanzminister Michael Richter wurde am Mittwoch das Richtfest für das neue Mehrzweckgebäude der Landespolizei gefeiert. „Mit diesem Neubau setzen wir ein weiteres Zeichen für eine moderne und leistungsfähige Polizei“
Unter Anwesenheit der Innenministerin Sachsen-Anhalts Dr. Tamara Zieschang und Finanzminister Michael Richter wurde am Mittwoch das Richtfest für das neue Mehrzweckgebäude der Landespolizei gefeiert. „Mit diesem Neubau setzen wir ein weiteres Zeichen für eine moderne und leistungsfähige Polizei“, so Zieschang, "Das neue Mehrzweckgebäude wird künftig Lager-, Ausbildungs- und Trainingsbereiche zentral unter einem Dach vereinen. Indem wir bislang dezentrale Strukturen bündeln, schaffen wir optimale Bedingungen für Ausbildung, Einsatzvorbereitung und logistische Versorgung. Das wird die Einsatzfähigkeit der Polizei stärken." Der Neubau soll 2026 in Nutzung gehen und enthält eine Indoor-Schießanlage, Kraft- und Fitnessräume, Schulungs- und Lagerbereiche sowie eine Asservatenkammer.
Um dem steigenden Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden, plant die Handwerkskammer Karlsruhe den Neubau ihrer Bildungsakademie. Hier sollen Ausbildungsplätze für Metallbau, Elektro- und Anlagentechnik, KFZ-Mechatronik, Tischler, Maler und Lackierer, Raumausstatter, Bäcker und Konditor geschaffen werden. Die Werkstatt-, Seminar-, Verwaltungsräume werden durch eine Mensa mit Café sowie Aufenthaltsbereiche im Innen- und Außenraum ergänzt. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens Entschied die Jury unter dem Vorsitz von Frau Prof. Grabenhorst über die Beiträge von 25 Planungsbüros und eine große Bandbreite an Konzepten.
Um dem steigenden Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden, plant die Handwerkskammer Karlsruhe den Neubau ihrer Bildungsakademie. Hier sollen Ausbildungsplätze für Metallbau, Elektro- und Anlagentechnik, KFZ-Mechatronik, Tischler, Maler und Lackierer, Raumausstatter, Bäcker und Konditor geschaffen werden. Die Werkstatt-, Seminar-, Verwaltungsräume werden durch eine Mensa mit Café sowie Aufenthaltsbereiche im Innen- und Außenraum ergänzt. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens entschied die Jury unter dem Vorsitz von Frau Prof. Grabenhorst über die Beiträge von 25 Planungsbüros und eine große Bandbreite an Konzepten.
In Zusammenarbeit mit r+b Landschaftsarchitektur entwickelt unser Entwurf die Bildungsakademie als offene, einladende und vielfältige Institution und schafft durch baukörperliche Differenzierung eine sich deutlich von den umgebenden Gewerbebauten und Hallen abhebende Identität. Vorzone und Eignagsbereich wurden sehr positiv bewertet, in der Gesamtheit konnten wir die Jury in diesem Fall leider nicht überzeugen.
2024 war ein Jahr, das durch die Krankheit und den Tod unserer Partnerin Gaby Kannegiesser im Februar ganz furchtbar begonnen hat. Den Verlust unserer liebenswerten, zuversichtlichen und empathischen Freundin spüren wir und alle Mitarbeitenden jeden Tag und vermissen sie schmerzlich, auch als begeisterte und zielstrebige Architektin und kompetente Projektleiterin fehlt sie unserem Büro sehr.
Der Rückblick fällt daher schwer, obwohl es trotzdem Lichtblicke und schöne Momente gab, an die wir an dieser Stelle erinnern wollen: Gabys letztes Projekt in Nürtingen wurde von der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet, wir erhielten den Otto–Borst–Preis und den Deutschen Fassadenpreis für die Grottenau in Augsburg und waren in einigen Wettbewerbsverfahren erfolgreich.
2024 war ein Jahr, das durch die Krankheit und den Tod unserer Partnerin Gaby Kannegiesser im Februar ganz furchtbar begonnen hat. Den Verlust unserer liebenswerten, zuversichtlichen und empathischen Freundin spüren wir und alle Mitarbeitenden jeden Tag und vermissen sie schmerzlich, auch als begeisterte und zielstrebige Architektin und kompetente Projektleiterin fehlt sie unserem Büro sehr.
Der Rückblick fällt daher schwer, obwohl es trotzdem Lichtblicke und schöne Momente gab, an die wir an dieser Stelle erinnern wollen: Gabys letztes Projekt in Nürtingen wurde von der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet, wir erhielten den Otto–Borst–Preis und den Deutschen Fassadenpreis für die Grottenau in Augsburg und waren in einigen Wettbewerbsverfahren erfolgreich.
Als neue Aufgaben kamen Planungen für das Haus der Kirche und das Notenlager der Edition Peters in Leipzig dazu. Außerdem erhielten wir gemeinsam mit dem Büro Voigt den Zuschlag für die Erweiterung und den Umbau der thüringischen Dachdeckerschule in Lehesten. In Rostock wurde Richtfest gefeiert, beim Amtsgericht Zwickau und beim Polizeiversorgungslager in Halle konnten die Rohbauarbeiten beginnen.
Aufgrund des Baufortschritts beim Neubau unserer Arge-Partner ZILA rückt für uns der Umbau und die Sanierung des historischen Justizgebäudes in Schweinfurt in den Fokus. Das Motiv auf unserer Jahreskarte zeigt ein Detail der prachtvollen Treppe - damit wollen wir zum Jahresende grüßen und wünschen allen, die uns bei unserer Arbeit begleiten einen guten Start in ein erfolgreiches 2025
Ledermuseum Offenbach
Wettbewerb - 2. Preis
Unser Wettbewerbsbeitrag für die Sanierung des Ledermuseums Offenbach wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet! Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Lorch lobte insbesondere die repräsentative Neuorganisation der inneren Erschließung und beurteilt den Entwurf als funktional wie gestalterisch vorbildlich: "Die sorgfältige Analyse des denkmalgeschützten Gebäudes und seine Transformation in die heutige Zeit stärken das Erscheinungsbild des Museums."
Unser Wettbewerbsbeitrag für die Sanierung des Ledermuseums Offenbach wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet! Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Lorch lobte insbesondere die repräsentative Neuorganisation der inneren Erschließung und beurteilt den Entwurf als funktional wie gestalterisch vorbildlich: "Die sorgfältige Analyse des denkmalgeschützten Gebäudes und seine Transformation in die heutige Zeit stärken das Erscheinungsbild des Museums. (...) Der zentrale Freiraum im hinteren Bereich schafft einen enormen Mehrwert für den umgebauten Bestand im hinteren Bereich des Grundstücks. Es entstehen sehr gut strukturierte Arbeitswelten für die Mitarbeiter des Museums."
Alte Hauptpost Augsburg
Deutscher Fassadenpreis 2024
Am Donnerstag wurde die Alte Hauptpost in der Grottenau mit dem Deutschen Fassadenpreis ausgezeichnet. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Aluminiumschaum verleiht der kubischen Aufstockung eine leichte und dennoch prägnante Außenhaut mit abwechslungsreichem Lichtspiel und konnte so in der Kategorie "Bauen im Bestand" überzeugen.
Am Donnerstag wurde die Alte Hauptpost in der Grottenau mit dem Deutschen Fassadenpreis ausgezeichnet. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Aluminiumschaum verleiht der kubischen Aufstockung eine leichte und dennoch prägnante Außenhaut mit abwechslungsreichem Lichtspiel und konnte so in der Kategorie "Bauen im Bestand" überzeugen.
Der verantwortliche Projektleiter und Büropartner Christoph Jopp nahm die Auszeichnung im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in Frankfurt entgegen.
Schon in den kommenden zwei Jahren soll die Dachdeckerschule in Lehesten saniert und erweitert werden, um dem Mehrbedarf an Flächen für die Ausbildung und Unterbringung der Auszubildenden gerecht zu werden. In ARGE mit Büro Voigt und in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Büro atelier a11 wurden wir im Rahmen eines VgV Verfahrens mit der Planung beauftragt.
Schon in den kommenden zwei Jahren soll die Dachdeckerschule in Lehesten saniert und erweitert werden, um dem Mehrbedarf an Flächen für die Ausbildung und Unterbringung der Auszubildenden gerecht zu werden. In ARGE mit Büro Voigt und in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Büro atelier a11 wurden wir im Rahmen eines VgV Verfahrens mit der Planung beauftragt. Unser Entwurf sieht eine Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1910 um einen parallel gesetzten Gebäuderiegel vor. Hier werden dringend benötigte Internatszimmer, Seminar- und Verwaltungsräume sowie die Mehrzweckhalle und Mensa untergebracht. Zusätzlich wird der historische Schulbau denkmalgerecht saniert und umgebaut.
Hochschule für Musik und Theater Rostock
Richtfest
Der Rohbau steht! In Anwesenheit der Bauherrenschaft und dem kompletten Projektteam haben wir in Rostock das Richtfest für die Erweiterung der Hochschule für Musik und Theater in Rostock gefeiert. In prominenter Lage am Hafen und direkt hinter der historischen Stadtmauer wird der Anbau bald das Stadtbild prägen und bereits ab 2026 in Nutzung gehen.
Der Rohbau steht! In Anwesenheit der Bauherrenschaft und dem kompletten Projektteam haben wir in Rostock das Richtfest für die Erweiterung der Hochschule für Musik und Theater in Rostock gefeiert. In prominenter Lage am Hafen und direkt hinter der historischen Stadtmauer wird der Anbau bald das Stadtbild prägen und bereits ab 2026 in Nutzung gehen. Der Hochschulstandort im ehemaligen Katharinenkloster aus dem 13. Jahrhundert wurde bereits mehrmals ergänzt, um den stetigen Zuwachs an Studierenden gerecht zu werden. In der neuen Raumspange werden dringend benötigte Probe- und Unterrichtsräume, Büros und die neue Mensa unterkommen.
Kita Weiße Stadt Oranienburg
Deutscher Nachhaltigkeitspreis Shortlist
Wir freuen uns sehr, dass unsere Kindertagesstätte in Oranienburg für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert wurde!
Als eines von nur neun ausgewählten Projekten würdigte die Jury den vorbildlichen Holzbau:
"Mit der Unterbringung der Kita in einem kompakten zweigeschossigen Baukörper, der von einem äußeren Laubengang umgeben ist, wurde eine übertragbare typlogische Antwort für diese wichtige Bauaufgabe gefunden.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Kindertagesstätte in Oranienburg für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert wurde!
Als eines von nur neun ausgewählten Projekten würdigte die Jury den vorbildlichen Holzbau:
"Mit der Unterbringung der Kita in einem kompakten zweigeschossigen Baukörper, der von einem äußeren Laubengang umgeben ist, wurde eine übertragbare typlogische Antwort für diese wichtige Bauaufgabe gefunden. [...] Durch die Materialität der Fassade und der konsequenten Ausführung als steck-, sicht- und erlebbare Holzkonstruktion, übernimmt der Bau auch die Aufgabe mit seiner natürlichen Haptik Atmosphären und Menschen positiv zu prägen."
Alte Hauptpost Augsburg
Deutscher Fassadenpreis Shortlist
Für die Umnutzung des ehemaligen Postgebäudes in der Grottenau Augsburg zur Musikhochschule und städtischer Verwaltung wurde der denkmalgeschützte Bestand um ein Geschoss aufgestockt. Die neue silbrig schimmernde Dachlandschaft aus Kuben unterschiedlicher Höhe transportiert die neue öffentliche Nutzung weithin sichtbar in den Stadtraum.
Für die Umnutzung des ehemaligen Postgebäudes in der Grottenau Augsburg zur Musikhochschule und städtischer Verwaltung wurde der denkmalgeschützte Bestand um ein Geschoss aufgestockt. Die neue silbrig schimmernde Dachlandschaft aus Kuben unterschiedlicher Höhe transportiert die neue öffentliche Nutzung weithin sichtbar in den Stadtraum. Gleichzeitig schafft die Fassade aus transluzenten Aluminiumschaum-Paneelen eine monolithische Anmutung, die in Abhängigkeit des Lichteinfalls eine abwechslungsreiche strukturelle Tiefe erzeugt.
Für die im Einzelfall zugelassene Aluschaumfassade wurde das Projekt nun in der Kategorie "Bauen im Bestand" für den deutschen Fassadenpreis nominiert. Am 24.10. soll die Preisverleihung stattfinden.
Die regionalen Auszeichnungsverfahren der Architektenkammer Baden–Württemberg werden gerade wieder durchgeführt, die jeweiligen Jurys reisen durch die Regionen, um unabhängig von Größe, Nutzung und Auftraggeber die besten Beispiele für vorbildliches Bauen im Land auszuwählen. So aktuell auch im Landkreis Esslingen, wo unter Vorsitz von Daniel Christian Lindemann, Freier Landschaftsarchitekt, Heidelberg, aus 96 Einreichungen 22 Objekte ausgezeichnet wurden.
Die regionalen Auszeichnungsverfahren der Architektenkammer Baden–Württemberg werden gerade wieder durchgeführt, die jeweiligen Jurys reisen durch die Regionen, um unabhängig von Größe, Nutzung und Auftraggeber die besten Beispiele für vorbildliches Bauen im Land auszuwählen. So aktuell auch im Landkreis Esslingen, wo unter Vorsitz von Daniel Christian Lindemann, Freier Landschaftsarchitekt, Heidelberg, aus 96 Einreichungen 22 Objekte ausgezeichnet wurden.
Auch wenn die offizielle Preisverleihung erst am 12. November in Esslingen stattfindet, freuen wir uns schon heute, dass unser Projekt in Nürtingen dabei ist: Das Informationszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen enthält das Studierendenzentrum, die Bibliothek, das international office und großzügige Lern– und Seminarbereiche, es fügt sich sensibel aber selbstbewusst in den historischen Stadtgrundriss mit denkmalgeschützter Nachbarschaft. Dass es dennoch im Innern eine erstaunliche Offenheit und Transparenz zeigt, hat die Jury wohl überzeugt!
Der Gebäudebestand der freiwilligen Feuerwache in Dingolfing ist deutlich in die Jahre gekommen, daher wurde beschlossen, auf dem bestehenden Grundstück eine neue Hauptstützpunktfeuerwehr und das Atemschutz–Ausbildungszentrum des Landkreises neu zu errichten. Dabei sollte aber das bestehende Dienstgebäude und der Schlauchturm erhalten bleiben, um die gewachsene Identität des Ortes beizubehalten.
Der Gebäudebestand der freiwilligen Feuerwache in Dingolfing ist deutlich in die Jahre gekommen, daher wurde beschlossen, auf dem bestehenden Grundstück eine neue Hauptstützpunktfeuerwehr und das Atemschutz- Ausbildungszentrum des Landkreises neu zu errichten. Dabei sollte aber das bestehende Dienstgebäude und der Schlauchturm erhalten bleiben, um die gewachsene Identität des Ortes beizubehalten.
Unser Wettbewerbsbeitrag hat diesen Aspekt sehr ernst genommen, ein spannungsvolles Ensemble aus Bestand und Neubau erzeugt und dabei insbesondere die Integration des Bestandes in die architektonische Setzung vorbildlich gelöst. Die Jury unter dem Vorsitz von Peter Brückner lobte darüber hinaus die klare Funktionalität und die spannungsvolle Fassadengestaltung und zeichnete unseren Beitrag mit dem 2. Preis aus.
Wir freuen uns über diese Auszeichnung, bedanken uns auch bei unserem Landschaftsarchitekten Jens Rossa und wünschen der Stadt und der Feuerwehr in Dingolfing gutes Gelingen bei der Umsetzung des ersten Preises.
Mitten in der Leipziger Innenstadt, in direkter Nachbarschaft zur Thomaskirche, soll das denkmalgeschützte Büro- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1910 einer Sanierung unterzogen werden. Im Sinne der "Neuen Arbeitswelten" sollen die Büroflächen des Hauses der Kirche neu strukturiert werden.
Mitten in der Leipziger Innenstadt, in direkter Nachbarschaft zur Thomaskirche, soll das denkmalgeschützte Büro- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1910 einer Sanierung unterzogen werden. Im Sinne der "Neuen Arbeitswelten" sollen die Büroflächen des Hauses der Kirche neu strukturiert werden. Die einzelnen Abteilungen, bestehend aus dem Jugendpfarramt, der Kassenverwaltung und der Öffentlichkeitsarbeit, sollen durch übergreifende Raumstrukturen besser miteinander vernetzt werden. So können partizipative Prozesse gestärkt und Arbeitsabläufe optimiert werden. Dabei werden Teile der bisher mit Einzelhandel belegten Flächen im Erdgeschoss als "Multispace" für die Verwaltung umgenutzt und bieten der Kiche die Möglichkeit, mit dem Laufpublikum im Straßenraum in Kontakt zu treten.